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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Sa 28. Feb 2015, 23:30 
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Danke für die Werte.
Mittlerweile habe ich mich von Windows und Mach3 verabschiedet und auf Linuxcnc gewechselt. Deutlich besseres latency. Funktioniert bisher super. Zumindest in 2D und dxf files 3D habe ich noch nicht getestet.

Gruß
Sven


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Mi 4. Mär 2015, 19:49 
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Hast du in deine Riemenräder Passfedernuten gemacht oder einfach über eine abgeflachte Welle mit Madenschraube gearbeitet?


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Mi 4. Mär 2015, 21:02 
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Chrischan hat geschrieben:
Hast du in deine Riemenräder Passfedernuten gemacht oder einfach über eine abgeflachte Welle mit Madenschraube gearbeitet?

Über die abgeflachte Welle zuerst mit Madenschrauben. Aber die haben sich immer wieder gelockert. Jetzt habe ich "normale" Edelstahlschrauben rein und mit Sicherungslack fixiert. Jetzt halten sie. Passfedern sind nicht notwendig, wenn du beim aufbohren (besser aufdrehen) des Lochdurchmessers sehr genau arbeitest. Das Riemenrad sollte grad noch so drauf gehen, damit es einen schönen Rundlauf hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2015, 16:29 
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Hallo, Raidy !

Ich habe zu Deinem Umbau einige Fragen:

Könnte man beim Z-Antrieb auf die unterste Mutter verzichten und dafür das Gewinde im Zahnriemenrad entsprechend länger schneiden? Dann könnte man unter das Zahnriemenrad eine dünne Unterlegscheibe platzieren, mit dem Zahnriemenrad justieren und mit der Kontermutter das Ganze fixieren. Voraussetzung wäre natürlich, dass das Gewinde genau senkrecht geschnitten worden ist.

Mit Mach 3 habe ich mich noch nicht beschäftigen können. Ist es in Mach 3 möglich, für die einzelnen Achsen unterschiedliche Übersetzungen, z.B. X- und Y-Achse 1:1, Z-Achse wegen des hohen Gewichtes mit 1:1,5 oder 1:2 einzugeben?

Die Act-Motoren haben etwa 20 cm lange Anschlussdrähte. Wie hast Du die in dem Duschschlauch mit den Verlängerungskabeln verbunden ( z.B. unterschiedlich lang gekürzt, dann verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert )?
Oder verbietet sich ein Löten wegen der Bruchgefahr?

Viele Grüße

Franjo

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Drehbank und Fräse nutze ich hauptsächlich zur Herstellung von Werkzeugen, die ich ohne diese Maschinen nicht brauchte :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: So 12. Jul 2015, 21:30 
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safran hat geschrieben:
Könnte man beim Z-Antrieb auf die unterste Mutter verzichten und dafür das Gewinde im Zahnriemenrad entsprechend länger schneiden? Dann könnte man unter das Zahnriemenrad eine dünne Unterlegscheibe platzieren, mit dem Zahnriemenrad justieren und mit der Kontermutter das Ganze fixieren. Voraussetzung wäre natürlich, dass das Gewinde genau senkrecht geschnitten worden ist.

Ginge wohl auch, halte ich aber für komplizierter, da die Riemenräder sehr hart sind.

Mit Mach 3 habe ich mich noch nicht beschäftigen können. Ist es in Mach 3 möglich, für die einzelnen Achsen unterschiedliche Übersetzungen, z.B. X- und Y-Achse 1:1, Z-Achse wegen des hohen Gewichtes mit 1:1,5 oder 1:2 einzugeben?
Ja, man gibt an wie viele Steps ein mm sind.

Die Act-Motoren haben etwa 20 cm lange Anschlussdrähte. Wie hast Du die in dem Duschschlauch mit den Verlängerungskabeln verbunden ( z.B. unterschiedlich lang gekürzt, dann verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert )?
Oder verbietet sich ein Löten wegen der Bruchgefahr?
Duschschlauch gekürzt, dann mit Metallschellen befestigt wegen der Abschirmung. Du kannst die Kabel löten, aber dann bitte über jedes einzelne einen Schrumpfschlauch ziehen. Wichtig: Nur echte Metallduschschläuche verwenden, keinen Plastikmüll.

Viele Grüße

Franjo

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Gruß Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Sa 1. Aug 2015, 23:29 
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Hallo zusammen !

Durch den Thread von Raidy habe ich mich entschlossen, auch den Weg in Richtung CNC zu gehen. Ich nutze die gleichen Motoren wie Raidy. Die X-Achse habe ich unmittelbar 1:1 an den Motor angeflanscht, wegen des hohen Drehmomentes des Motors gehe ich nicht von Schrittverlusten aus.

Beim Antrieb der Y-Achse ging ich einen etwas anderen Weg.
Zitat:
Der Y-Antrieb:
Die Nema34 Motoren sind so groß, dass sie weder links noch rechts unter dem Tisch Platz hatten. Links störte das neue 36er Riemenrad, rechts die Handkurbel. Vorne dran hängen wollte ich ihn nicht, weil ich das sehr störend finde. Und das Handrad wollte ich ja auch noch erhalten, damit ich auch ohne CNC von Hand arbeiten kann. Nach langem grübeln kam mir die Idee - wir gehen gen "Hölle". Und so kam es, dass der Motor nun unterhalb der Fräse auf einer sehr stabilen Holzplatte befestigt ist.


"Gen Hölle" bin ich auch gegangen, aber ohne Einsparung in der Arbeitsplatte, weil ich die Fräse entsprechend ausrichten konnte. Die Riemenspannung wird durch ein Bewegen der Platte nach links erzeugt.
Dateianhang:
Horizontalversch.jpg
Horizontalversch.jpg [ 130.97 KiB | 3722-mal betrachtet ]

Zitat:
Dann aber war noch das Problem mit der Erhaltung des Handrades. Es war einfach zu wenig Welle und Gewinde da, dass es reichen würde. Deshalb habe ich auch dieses Riemenrad innen so weit ausgedreht, dass ein Teil des Handrades darin "verschwindet". Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten:
Aussparung nach im Riemenrad nach hinten, dann verliere ich 2cm Y-Fahrweg, weil der Tisch am Riemenrad anschlagen kann, oder Aussparung nach vorne, dann verliere ich die Skalenanzeige, obwohl sie justierbar und drehbar bleibt. Ich habe mich für zwei entschieden.
Auch hier wieder eine Innennut, so dass der Nutenstein das Riemenrad und das Handrad "hält".
Am Handrad habe ich vorne auch nochmals 4mm innen an Material weggenommen, so das jetzt die Mutter wieder gut drauf passt.


Das habe ich mich nicht getraut.

Das Riemenrad habe ich auf 10H7 aufgerieben und mit einer 4 mm Nut versehen. Dann habe ich das Riemenrad mit 3 Bohrungen 3,3 mm und anschließend mit M 4 Gewinden versehen. Der Lochkreisdurchmesser ist so groß bemessen ist, dass die später eingedrehten M 4 Schrauben nicht die Stoppmutter der Spindel berühren. Die Stoppmutter schließt so gerade bündig mit der Spindel ab.

Vom Original-Handrad habe ich den äußeren Ring abgefräst. Dazu passend habe ich eine Adapterscheibe gedreht. Auf der Außenseite nimmt sie mit drei Inbusschrauben den Ring des Original-Handrades auf. Auf der Innenseite führt sie einen Skalenring mit einer 40-er Teilung, pro Teilung 0,05 mm.

Die 3,3 mm Bohrungen in dem Riemenrad habe ich auf die Adapterscheibe übertragen und dann auf 4,1 mm aufgebohrt. Anschließend wurde die Adapterscheibe mit 15 mm durchbohrt und entsprechend der Dicke und des Durchmessers des Riemenscheibenadapters ausgespindelt.
Dateianhang:
HandradRückseite2.jpg
HandradRückseite2.jpg [ 163.91 KiB | 3722-mal betrachtet ]


Wider Erwarten passte alles super zusammen.

Dateianhang:
Y-AchseGespannt.jpg
Y-AchseGespannt.jpg [ 135.65 KiB | 3722-mal betrachtet ]


Den Skalenring habe ich aus einem Aluminiumrohr mit D= 80 x 5 mm gedreht und anschließend mit Hilfes eines Teilkopfes graviert ( 40 er Teilung und pulverlackiert, das ist ausbaufähig ).
Dateianhang:
Skalenring.jpg
Skalenring.jpg [ 124.79 KiB | 3722-mal betrachtet ]



Jetzt fehlt noch eine Abdeckung des Y-Achs-Antriebes, die auch einen Zeiger für die Y-Achsen-Skala aufweisen muss.
Da muss ich noch mal überlegen.

Viele Grüße

Franjo

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Mi 2. Dez 2015, 20:19 
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Hallo Franjo,
sehe deine Post erst jetzt. Wie weit bist du, läuft schon alles?
Gruß Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Do 3. Dez 2015, 16:08 
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Wie funzt denn das mit USB-Handrad auf nicht Mach3 Maschinen.
Ich bin am überlegen ob ich mir sowas nicht zulege, aber da ich kein M3 benutzen werde, wirds dann wohl eines der Teile die direkt verdrahtet werden müssen. Schön wärs natürlich, wenn das auch mit LCNC hinhaut, dann könnte ich mir ne Menge Arbeit sparen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2015, 22:29 
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uli12us hat geschrieben:
Wie funzt denn das mit USB-Handrad auf nicht Mach3 Maschinen.
Ich bin am überlegen ob ich mir sowas nicht zulege, aber da ich kein M3 benutzen werde, wirds dann wohl eines der Teile die direkt verdrahtet werden müssen. Schön wärs natürlich, wenn das auch mit LCNC hinhaut, dann könnte ich mir ne Menge Arbeit sparen.

Das Handrad welches ich habe geht nur in Verbindung mit Mach3 und ist nicht direkt an eine USB-Motorsteuerung anschließbar.
Gruß Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau einer Paulimot V 207 Fräse auf CNC
BeitragVerfasst: Do 10. Dez 2015, 10:09 
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uli12us hat geschrieben:
Wie funzt denn das mit USB-Handrad auf nicht Mach3 Maschinen.

Für die USB-Handräder, die unter der Bezeichnung "LBH-04" aus China kommen, gibt es Linux-CNC Treiber.
Die Dinger gibt es auch in Wireless-"Abarten", auch da gibt es Treiber für.

Siehe hier: http://wiki.linuxcnc.org/cgi-bin/wiki.p ... PG_Pendant

Gruß
Tobias

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Jemandem schon mal aufgefallen, dass die Anzeigen "Sie nutzen nur 30% ihres Gedächtnispotentials" zeitgleich mit der Einführung der IBAN verschwunden sind?


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