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 Betreff des Beitrags: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 20:09 
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Moin,

Ich bin gerade am Hausbau.

Eine Frage dabei ist, wie dick der Estrich über der Trittschalldämmung sein muss.

Ich hab ja schon einige svhwere Maschinen bis 600kg. Max Mschinengewicht 1250kg ist geplant. Wer kennt sich aus?

Vg

Alexander

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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 20:21 
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Über die Dicke kann ich dir nix sagen (ich meine 6cm :nixweiss: ). Solltest aber auf jeden Fall Estrichmatte mit einlegen lassen.
Ich habe auch anstatt einer Dämmung aus Styropor Styrodurplatten eingebaut die sind druckfester. Nach 14 Jahren konnte ich noch keinen Riss finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 20:33 
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Vielleicht hilft dir das weiter:
https://www.beton.org/fileadmin/beton-o ... er/B19.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 21:27 
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Warum Trittschalldämmung in der Werkstatt? Würde entweder komplett oder zumindest im Bereich der Maschinen eher zu Verbundestrich tendieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 21:40 
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Heisti hat geschrieben:
Warum Trittschalldämmung in der Werkstatt? Würde entweder komplett oder zumindest im Bereich der Maschinen eher zu Verbundestrich tendieren.


Weil Heizungsrohre auch noch rein kommen.

Was ist Verbundestrich?

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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 22:04 
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https://www.baunetzwissen.de/boden/fach ... ich-989613


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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 22:28 
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Doc Alex hat geschrieben:
Heisti hat geschrieben:
Warum Trittschalldämmung in der Werkstatt? Würde entweder komplett oder zumindest im Bereich der Maschinen eher zu Verbundestrich tendieren.


Weil Heizungsrohre auch noch rein kommen.

Was ist Verbundestrich?


Ein Verbundestrich wird "naß in naß" auf dem Unterbeton verlegt. Kommt als Heizestrich eigentlich nicht in Frage. Es sei denn die Bodenplatte als solche ist
(von unten) wärmegedämmt. Das wäre dann eher eine Betonkernaktivierung aber keine Fußbodenheizung im eigentlichen Sinne.

Eine pauschale Antwort zur Dicke eines Estrichs gibt es nicht. Güte und Dicke hängen von der zu erwartetenden Last und der Konstruktion der FB Heizung ab.
Das bereits verlinkte Dokument gibt dazu viele Informationen.

Persönlich halte ich von einer Beheizung von Räumen ausschließlich mit FB-Heizung nicht viel. Wenn ich bei einem Neubau die Wahl hätte, würde ich die
Bodenplatte(n) von unten (gegen das Erdreich) dämmen, Heizschlangen einbetonieren (Kernaktivierung), nur die Grundlast damit Heizen (sehr niedrige Vorlauf-
temperaturen, träges System) und Spitzenlasten mit Radiatoren abfedern. Im Werkstattbereich läge dann ein Hartestrich auf dem man Panzer fahren kann.

Das Thema in jedem Fall mit dem verantwortlichen Planer und/oder der ausführenden Firma frühzeitig besprechen. Deine Anforderungen gehen über die einer
"Hausfrauenbaustelle / Hausmännerbaustelle" ein gut Stück hinaus.

Viele Grüße
Bollwerk


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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 22:32 
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Ich habe bei mir folgenden Aufbau:
5-10cm Betonrohboden, darunter Erdreich.
Abdichtung: Alujet Speed
Dämmung: Styrodur 4cm
Schwindungsentkopplung: Regupol Sound 47
Estrich: 10cm Rheorapid
Lasur: Rhonaston Lotuseal kristall

Gruß Jockel


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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Di 8. Aug 2017, 05:32 
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Also. Vom Baumann. Ich würde als Maurer, wenn unbedingt die heitzung mit rein soll, folgt tun. Auf die Bodenplatte eine druckfeste hartschaum dämmung. Styrodor ist min. Dann die Heitzung. Dann der estrich. Bei gegossenem estrich (fließestrich) auf Zement Basis oder einen Dünnflüssigen Beton, zb B 27 /30 korngrösse 8mm oder kleiner. min 6cm schichtdicke. Bei geriebenen erdfeuchtem sandestrich wie im Westen üblicher. Schichtdicke min 8cm. Der sandesttich ist durch seinen geringeren wasseranteil nicht so druckfest wie flüssiger estrich. Voraussetzung ist das die dämmung gut flächig sauber liegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stärke Estrich in der Werkstatt
BeitragVerfasst: Di 8. Aug 2017, 08:56 
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R2S5V0 hat geschrieben:
Also. Vom Baumann. Ich würde als Maurer, wenn unbedingt die heitzung mit rein soll, folgt tun. Auf die Bodenplatte eine druckfeste hartschaum dämmung. Styrodor ist min. Dann die Heitzung. Dann der estrich. Bei gegossenem estrich (fließestrich) auf Zement Basis oder einen Dünnflüssigen Beton, zb B 27 /30 korngrösse 8mm oder kleiner. min 6cm schichtdicke. Bei geriebenen erdfeuchtem sandestrich wie im Westen üblicher. Schichtdicke min 8cm. Der sandesttich ist durch seinen geringeren wasseranteil nicht so druckfest wie flüssiger estrich. Voraussetzung ist das die dämmung gut flächig sauber liegt.


:welcome:

So ähnlich hab ich das bei meiner Hütte auch gemacht. (Betonkernaktivierung war nicht möglich).
Habe 10cm "Roofmate" genommen. Das sind die blauen oder auch grünen Hartschaumplatten die
im Flachdachbau verwendet werden.
FB-Heizung war Eigenbau. Baustahlmatte mit Abstand (ca. 3 cm) auf der Dämmung fixiert und daran
die Heizungsrohre mit Kabelbindern "angeknubbert". Darauf dann Beton wie von R2S5V0 beschrieben.
(12 cm dick, wegen Speichervolumen) Im Haustechnikraum steht auf dieser Konstruktion der Puffer-
speicher. Wiegt ca 1.200 Kg.
Ich kann mich R2S5V0 nur anschließen. Die Dämmung muß satt auf der Bodenplatte aufliegen und
druckfest sein; am besten in (Kalt-)Bitumen "einschwimmen".

Mit handelsüblichen Fertig-Fußbodenheizungen wird das eher nix.

Grüße vom Bollwerk

PS: Ordentlich große, elastische Fuge zwischen "Estrichplatte" und Wand nicht vergessen!!!


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