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 Betreff des Beitrags: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 11:06 
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Mit SSM HM schleifen, wo liegt der Fehler?
Die dazu gehörigen Videos von Stefan habe ich mir rein gezogen.
Ob ich dabei alles verstanden habe…?
Stefan, vielen Dank für diese Videos! :thx:

Für die Primärwicklung des HF-Trafo brauche ich einen Spulenkörper für 6x1mm Cu-Rohr.
Das wird ein „Gewinde“ mit Steigung 8mm und Gewindetiefe 7mm.
Das ist bzgl. der Wicklung wie versunkener Apfelkuchen ;-)
Dazu brauche ich einen „Einstechstahl“ mit Radius vorne dran und 6,3mm Breite.
Ursprünglich wollte ich den Drehstahl aus HSS fertigen. Habe von den Abmessungen her nix gefunden.
Fündig wurde ich dann bei meinem Sortiment aus HM Drehlinge Ø 7mm

Zunächst einen Halter für die SSM und einen Halter für die Drehe gefertigt.
Der Halter für die SSM ist aus Automatenstahl und der für die Drehe aus irgendeinem Werkzeugstahl gefertigt.
Die Bohrung in beiden Haltern ist d7 H7, die Madenschrauben sind M5.
Dateianhang:
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Um auf die Mitte des Drehlings zu kommen muß ich 2,5mm auf einer Länge von ca. 8mm runter schleifen.
Die zur SSM mitgelieferte Kunstharz gebundene Diascheibe ist jungfräulich neu.
Hatte bis Dato noch kein HM damit bearbeitet.
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DSCF0347_jiw.jpg [ 119.17 KiB | 1998-mal betrachtet ]

Mit dieser Scheibe konnte ich den HM Drehling allenfalls polieren aber nix abschleifen :o
Das waren allenfalls 0,1mm oder aweng mehr…
Frage:
Was habe ich da übersehen?
Muß diese jungfräuliche Scheibe vor der ersten Nutzung irgendwie abgezogen werden…?
Denn mit dem an der SSM befindlichen Abziehdiamanten ruiniert man allenfalls die Diascheibe…

Naja, was tun?
In einem früher erstandenen Konvolut Schleifscheiben war eine neue(!) metallgebundene „grobe“ Diascheibe mit bei.
Frage:
Kennt jemand diesen Typ und für was dieser gut ist?
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Schachtel mit Typenbezeichnung(?).
Dateianhang:
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DSCF0330_jiw.jpg [ 89.73 KiB | 1998-mal betrachtet ]

Diese Diascheibe im Einsatz.
Damit konnte ich zügig zustellen und die 2,5mm HM abschleifen!
Ergibt natürlich eine grobe Oberfläche, was mir in dem Zusammenhang wurscht war :-D
Die Wirkung ist wie eine Kaindlscheibe de Luxe ;-)
Dateianhang:
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DSCF0333_jiw.jpg [ 92.13 KiB | 1998-mal betrachtet ]

So sieht der Drehstahl dann fertig aus.
Frage, wie evtl. Radius an der SSM schleifen?
Was ich nicht geschafft habe auf der SSM einen Radius hinzubekommen, grrr.
Den habe ich dann Freihand geschliffen.
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An die linke Schneide einen Freiwinkel von ca. 10° anbringen ging problos!
Dateianhang:
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DSCF0339_jiw-Z.jpg [ 176.35 KiB | 1998-mal betrachtet ]

An die rechte Seite des Drehlings einen Freiwinkel von ca. 10° habe ich trotz aller Verrenkungen nicht geschafft! :-(
Frage:
Ist das mit der SSM überhaupt möglich…?
Dateianhang:
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DSCF0342_jiw-Z.jpg [ 141.91 KiB | 1998-mal betrachtet ]

Der Drehstahl in anderer Ansicht.
Dateianhang:
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DSCF0344_jiw.jpg [ 59.82 KiB | 1998-mal betrachtet ]

Erster Test in POM 66, Einstich 7mm tief bei ca. 200U/min, geht super! :-)
Dateianhang:
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DSCF0348_jiw.jpg [ 79.91 KiB | 1998-mal betrachtet ]

Grüße,

Dieter

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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 11:24 
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lade dir mal die Anleitung von der Deckel So runter da ist die Anleitung für den Radius drin . Klappt bei mir übrigens auch nicht immer aufs erste mal. Da ist unter dem Schlitten eine skala da kannst du den Schlitten Quer verfahren da stellt man den Radius ein.
mfg pit


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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 11:37 
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Hallo Pit,

vielen Dank für den Hinweis!
Das hatte ich schon versucht und nicht geschafft. Dabei reicht mir irgendein Radius.
Dieser soll nur das 6x1mm Cu-rohr in der Gewindenut zentrieren.

Werde die Deckel S0 Anleitung nochmal genauer durchochsen...

Grüße,

Dieter

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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 12:21 
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Radius ist, solange es bloss der sein soll vom Fräserradius supereinfach.
Kreuztisch mittig stellen. Der Rohling soll soweit über den Drehpunkt rausschauen wie der Radius ist. Nach EInstellung des Freiwinkels und der Anschläge musst du nur immer mit dem Zustellrad soweit zustellen bis der Radius komplett ist anschliessend halt den Umfang freischleifen. Soweit überhaupt nötig. Für Eckradien noch dazu, wenns ein bestimmtes Mass geben soll ist deutlich mehr Aufwand nötig. Es gibt da zum Teil anbaubare Mikroskope und per Mikrometer verstellbare Vorrichtungen dafür. Die Chinamaschinen sind da zwar eigentlich nicht dafür vorgesehen, es sollte aber trotzdem problemlos möglich sein was passendes anzubauen.
https://onedrive.live.com/?cid=547FE296 ... 15&o=OneUp
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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 13:43 
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Hallo Ulli,

danke für die Links!
Mit dem ersten konnte ich nix anfangen.
Beim zweiten dann durch oben Durchtackern dann das "richtige" gefunden.
Das habe zwar schon aber in deutlich schlechterer Quallität bzgl. der Lesbarkeit.

Grüße,

Dieter

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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 14:08 
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FräsGazelle hat geschrieben:
A Das wird ein „Gewinde“ mit Steigung 8mm und Gewindetiefe 7mm.
Dazu brauche ich einen „Einstechstahl“ mit Radius vorne dran und 6,3mm Breite.

B Die zur SSM mitgelieferte Kunstharz gebundene Diascheibe ist jungfräulich neu.
Hatte bis Dato noch kein HM damit bearbeitet.
Mit dieser Scheibe konnte ich den HM Drehling allenfalls polieren aber nix abschleifen :o

C In einem früher erstandenen Konvolut Schleifscheiben war eine neue(!) metallgebundene „grobe“ Diascheibe mit bei.
Ergibt natürlich eine grobe Oberfläche, was mir in dem Zusammenhang wurscht war :-D
Die Wirkung ist wie eine Kaindlscheibe de Luxe ;-)

D An die rechte Seite des Drehlings einen Freiwinkel von ca. 10° habe ich trotz aller Verrenkungen nicht geschafft! :-(
Ist das mit der SSM überhaupt möglich…?

A für welches Material ist der Drehstahl gedacht?

B das wundert mich, ich habe damit schon einiges geschliffen.

C so eine hätte ich auch germe, ich muss dann eben auf die Kaindl ausweichen.

D ich schleife den überkopf.

Hans

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Bevor ihr euch ärgert über meine Beiträge - freut euch lieber über die vielen die ich nicht geschrieben habe!


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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 14:17 
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Der Scheibe gibts bei Zoelch.

U2-D 100 Zoelch

:hi:

Sam


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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 14:23 
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Danke Sam, aber wenn 100 die Körnung ist dann ist das doch noch nicht grob, oder?

Hans

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Bauberichte Thread #12691

Bevor ihr euch ärgert über meine Beiträge - freut euch lieber über die vielen die ich nicht geschrieben habe!


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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 14:34 
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Hans, die D100 Körnung ist doch schon recht fein, du erinnerst dich?
viewtopic.php?p=337406#p337406
HansD hat geschrieben:
Körnung
Je grösser die Zahl desto gröber: D213 ist damit grob, D251 sehr grob, ich werde D213 nehmen.

Gruß Peter

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Einfache Antworten sind immer falsch. Komplizierte meistens auch.
:runningdog: China Bandsäge, China Fräse, China Drehbank. Was mach ich nur ...


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 Betreff des Beitrags: Re: SSM schleifen mit Diascheibe Abtrag und Winkel
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 14:51 
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Bei der komischen metallisch gebundenen Scheibe ist die Körnung wieder anders angegeben - 100 ist da relativ grob, wie 100er Sandpapier.

Die Diascheibe die bei der Stichelschleife dabei war ist etwa D125, also 125µ Körnung, das ist eigentlich eine gute allroundscheibe, mit der man auch beachtliche Mengen Material in kurzer Zeit abtragen kann. Sollte halt nicht mit irgendwelchem Dreck wie weichem Stahl zugeschmiert sein und die Körnung muss über der Bindung frei liegen, dafür gibts einen Abrichtstein:
https://www.hoffmann-group.com/DE/de/ho ... 9840-EK240

In Wasser einlegen und vollsaugen lassen, danach einfach gegen die laufende Scheibe drücken. Der Stein legt den Diamant frei und macht die Scheibe wieder schnittig.

gruß
Stefan

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