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 Betreff des Beitrags: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 10:36 
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Hallo,

wenn es genau werden soll, dann mache ich meine Bohrungen mit der Optimum BF20.

Bei größeren Bohrungen (ca. 18 mm) passiert es aber öfter, dass die Maschine stehen bleibt.

Ich habe das Teil vor einigen Jahren auf Frequenzumrichterbetrieb umgerüstet.

Gibt es eigentlich eine Möglichkeit das Getriebe anders zu übersetzen oder ist es einfacher einen Motor mit kleinerer Drehzahl einzubauen (z.B. 1500 Upm)?


viele Grüße

Edgar


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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 10:42 
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Na das passiert mir bei großen Bohrern auf der Drehe mit FU auch.

Dann lege ich den Keilriemen auf die niedrigste Übersetzung der Stufenscheibe um und der Motor selbst arbeitet wieder mit höherer Drehzahl und auch Drehmoment.

Evtl. ist also ein Umbau auf Stufenscheiben ne sinnvolle Option bei dir.

Kalle

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Fräse: Sieg Super X3 mit SK30; Drehbank: RC-Maschine RC6125WLPx750; Stossmaschine: Gack HE20; Schweissgeräte: Stahlwerk WIG TIG AC/DC 200 PULS


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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 11:12 
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Hallo!

Wenn eine Maschine, die elektrisch (Motor) und mechanisch (Getriebe) vom Hersteller auf einen maximalen (aber nicht dauernd!) Bohrdurchmesser von 16 mm in Stahl ausgelegt ist, beim Bohren stehen bleibt, tut sie damit auf ihre eigene Weise kund, dass sie überlastet ist.

Man sollte ihr glauben!

Grüße, Rudi

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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 11:14 
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So wie ich das verstehe arbeitest du ja noch mit dem originalem Getriebe. ich würde den Motor wechseln(1500 U/min).

Gruß
Lothar

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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 11:20 
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hallo,

der Rudi hat Recht. Das Getriebe ist wohl nur auf max. 16mm Bohrleistung in Stahl ausgelegt. Mit den Plastikzahnrädern ist da sicher auch Schluss.
Deshalb ja auch meine Frage nach einer Getriebeumrüstung.
Das Koordinatenbohren klappt auf der Fräse halt besser als mit der Bohrmaschine ohne Kreuztisch.

viele Grüße

Edgar


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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 11:43 
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Ich schlage Kernbohrer vor oder halt vorbohren.

Hans, der nur mit der BF20 bohrt

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Bauberichte Thread #12691

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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 12:01 
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öfter vorbohren und nicht ganz den FU zudrehen.

Gruß Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 12:44 
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Was genau für ein FU ist denn verbaut?
Schon etwas mit Vektorsteuerung oder vergleichbar? Das bringt untenrum nochmal deutlich Leistungszuwachs.
Was für einen Motor hast du verbaut?
Wenn da aktuell nur ein 550W 2Pol Asyncronmotor verbaut ist, dann sollte man vielleicht einen leistungsstärkeren Motor anbringen.
Ein Wechsel auf vier Pole finde ich nicht sehr sinnvoll, da die Motoren bei gleicher Leistungsklasse in der Regel eine Baugröße größer sind.
Bsp: Ein 370W 4Pol ist genauso groß wie ein 550W 2Pol.

Wie genau bleibt die Maschine denn stehen?
Bleibt der Motor selbst stehen, obwohl der FU ihn weiterhin versorgt, oder springt der Überlastungsschutz des Fu rein und stoppt den Motor?

Stufenweise aufbohren oder Kernbohrer sind natürlich auch eine Möglichkeit.

MfG Christian

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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 16:15 
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Hallo,

ich habe einen 550W, zweipoligen Motor verbaut. Dadurch habe ich schon eine deutliche Drehzahlreduzierung gegenüber dem Original Motor.
Der Frequenzumrichter ist von Omron, 1,1 KW.

Bei Belastung bleibt der Motor stehen, die Spannung liegt weiter an. Man kann sicher den Frequenzumrichter noch etwas trimmen, im Moment sind eher Standardwerte programmiert. Vielleicht besorge ich mir doch noch das Stahlzahnrad für das Getriebe, nur der Preis sagt mir da nicht zu.
Ich hatte schon überlegt, ob man das Zahnrad nicht aus zwei einzelnen Zahnrädern zusammen setzen könnte. Mädler hat aber kein 62 Zahnrad in Automatenstahl und so eine lange Nut bekomme ich mit Bordmitteln auch nicht hin. Bleibt also nur kaufen.

viele Grüße

Edgar


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 Betreff des Beitrags: Re: Bohren mit der Fräse
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 17:12 
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reloader hat geschrieben:
ich habe einen 550W, zweipoligen Motor verbaut. Dadurch habe ich schon eine deutliche Drehzahlreduzierung gegenüber dem Original Motor.

Bei Belastung bleibt der Motor stehen, die Spannung liegt weiter an. Man kann sicher den Frequenzumrichter noch etwas trimmen, im Moment sind eher Standardwerte programmiert. Vielleicht besorge ich mir doch noch das Stahlzahnrad für das Getriebe, nur der Preis sagt mir da nicht zu.
Ich hatte schon überlegt, ob man das Zahnrad nicht aus zwei einzelnen Zahnrädern zusammen setzen könnte. Mädler hat aber kein 62 Zahnrad in Automatenstahl und so eine lange Nut bekomme ich mit Bordmitteln auch nicht hin. Bleibt also nur kaufen.

Gleiche Situation wie bei meiner BF20. Wegen der Drehzahlreduzierung sollte das Drehmoment erhalten geblieben sein, der Antrieb dürfte eher stärker sein als das Original.

Wenn du aber an Getriebeumbau denkst wäre da der Umbau auf Riemenantrieb nicht die bessere Lösung?

Hans

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Bauberichte Thread #12691

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