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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 17:55 
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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 19:00 
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Es gibt doch diesen Mixer für alles:
https://www.youtube.com/watch?v=lBUJcD6Ws6s


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 09:14 
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teralu hat geschrieben:
damit könnten dann auch SSD Datenträger vernichtet werden, da gemäss BSI hier noch keine sicheren Löschmethoden vorhanden ist.
Ja, man müsste nur schauen, dass die Stücke klein genug werden, um auch kleine Speicherchips mindestens einmal zu zerbrechen.
Da die Diskussionen bei Schredder Beiträgen immer mal wieder in diese Richtung gehen, müssten wir, um Offtopic zu vermeiden, vielleicht mal einen HDD-Lösch-Grundlagen-Thread aufmachen :-)

Ich würde eine SSD (und andere elektronische Komponenten) übrigens mit Spannung killen: 230V über einen Widerstand zur Strombegrenzung mit Prüfspitzen kreuz und quer über die Platine verteilen. So müsste man jede sensible Elektronik endgültig zerstören können.
Das tolle an der Methode ist, dass wenn der Strom nicht zu hoch ist, den Bauteilen normalerweise der Schaden durch Überspannung nicht anzusehen ist. Somit eignet sie sich auch, um elektronische Geräte kurz vor Ablauf der Garantie noch auszutauschen... :pfeif:
Ist aber selbstverständlich keine Grauzone mehr, sondern eine Straftat. Mir geht es nur um die theoretische Machbarkeit :pfeif:

ACHTUNG: Nicht nachmachen, wenn man nicht ganz genau weiss was man macht!!

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Gruess
Remo


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 10:36 
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Wenn ich mir die Anforderungen des OT so anschaue (5x5mm Reststücke) ist die Schutzklasse H6 von der Restsückfläche mit 10mm² (10% dürfen 30mm² groß sein) am nächsten dran. Die gleiche Schutzklasse E6 für elektronische Speichermedien (SSDs, USB-Sticks, Handys,...) wären dann 1mm² Reststückfläche. Das ist dann schon weniger ein Schredder, sondern eher ein Mahlwerk oder besagter Mixer ;)


Zu der Idee mit der Steckdosenspannung: Das hier tatsächlich die Speicherchips hin sind, ist keineswegs sicher. Das Bondings des Die's ans Chipgehäuse dürfte hier relativ früh aufgeben, und so den Chip selbst vor weiteren Einflüssen schützen.
Was die nachfolgende Idee mit dem Versicherungsbetrug angeht: Wenn da jemand mit 230V auf einer Platine rumbrutzelt, hinterlässt das sehr gut sichtbare Spuren. Und ja, die Händler/Versicherer haben da ein sehr gutes Auge für.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 11:19 
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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 11:22 
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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 11:42 
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Korrekt, die Bondings werden als erstes durchbrennen und genau deshalb ist es ja von aussen nicht sichtbar.
Wenn der Speicherchip in 1 mm2 kleine Stücke zerteilt wird, ist schreddern sicherer, wenn die Stücke grösser als die Die Fläche sind, dann ist das Zerstören der Bonding Drähtchen sicherer.

Händler und Versicherer haben überhaupt kein Auge für sowas. Weder ein Händler noch ein Versicherer ist in der Lage ein elektronisches Gerät zu reparieren, geschweige denn zu beurteilen, was im innern eines Chips passiert ist. Um den Defekt nur mal nachzuweisen ist ein Röntgengerät notwendig, das beweisst dann aber noch nicht, dass die Ursache mutwillige Zerstörung durch Überspannung ist.

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Gruess
Remo


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 12:10 
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Hallo,

wann kommt denn der Baubericht zum Schredder?

viele Grüße

Edgar


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Fr 8. Dez 2017, 12:16 
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Wenn man sich mal ernsthaft (z.B. beruflich) mit Datenrettung beschäftigt hat, dann weiß man, daß schon einfachste Maßnahmen (vollständig Überschreiben und ab ins Feuer) eine Wiederherstellung beliebig teuer und praktisch unmöglich machen. Mit dem einfachen Verbiegen von Speicherplatten bzw. Zerbrechen der Speicherschaltkreise läßt man zwar noch Spielraum für absolute (und absolut unbezahlbare) Datenrettungsspezialisten, aber wenn man wirklich derart interessante Daten besitzt, dann sollte man lieber erstmal überlegen, ob diese Daten denn all die Jahre vor dem Vernichtungsversuch auch angemessen geschützt waren und ob man damit nicht vielleicht doch noch irgendwie Geld machen kann. ;)

Das Projekt, einen Schredder für alles zu bauen, finde trotzdem interessant. :D

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Gruß
blondy


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