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 Betreff des Beitrags: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Di 21. Nov 2017, 19:49 
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Hallo Leute!

Zunächst zum Einstand kurz zu mir:
Ich heiße Thomas bin 29 und leidenschaftlicher Bastler!

Ich lese des Öfteren hier und konnte schon eine Menge Fragen mit euerer Hilfe beantworten!

Herzlichen Dank dafür!!!

Nun zu einer aktuellen Projekt Idee von mir:

Ich hätte gerne einen Schredders der ganze Festplatten frisst...
Da wir des Öfteren mal Festplatten zu vernichten haben, wäre so ein Schredder schon eine feine Sache... aber bei den meisten Systemen die man so kaufen kann reicht mir die Partikelgröse die unten raus fällt einfach nicht...
So im Bereich von ca. 5x5 mm wär eine optisch ansprechende Endgeöße...

Ich denke das Hauptproblem dabei ist wohl eindeutig das Schneidwerk...

Hat denn hier evtl. jemand eine Empfehlung wie man sich so etwas bauen kann?
Ich denke der Antrieb ist die geringste Sorge... nen 5-15 kw Elektromotor Hydraulikpumpe und die passenden Motoren dazu...

Ich denke ja solche Wellen werden wohl gehärtet sonst ist die standzeit unter aller Sau...
Desweiteren denke ich muss es fast ein zwei oder dreistufiges schneidwerk werden

Evtl gibt es ja auch Bezugsquellen...
Denke die Schneidwelle müsste ich wohl aus einzelnen Scheiben aufbauen welche ich Lasern lassen könnte...
Oder hat sonst jemand eine Idee das ganze sinnvoll an zu gehen?

Ich hoffe auf tolle Ideen...
Herzlichen Dank im Voraus
Liebe Grüße Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Di 21. Nov 2017, 19:52 
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Herzlich willkommen!

Schon gesehen? viewtopic.php?f=61&t=15043&p=162583&hilit=festplatte+shreddern#p162583

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Grüsse, Rob

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Di 21. Nov 2017, 19:54 
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Zitat:
Oder hat sonst jemand eine Idee das ganze sinnvoll an zu gehen?
Schruppfräser, wenn man sinnvoll ausklammert :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Di 21. Nov 2017, 20:23 
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Wenn Du genau weißt was Du schreddern willst, kannst Du das auch direkt mechanisch antreiben.

Zitat:
Ich denke das Hauptproblem dabei ist wohl eindeutig das Schneidwerk...

Da kann man sich was aus Hardox etc. schneiden lassen.

Soll das ganze professionell eingesetzt werden?

Dann sehe ich eher das Problem eher bei der Zertifizierung und der BG.

_________________
Viele Grüße, Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Di 21. Nov 2017, 20:30 
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Brain11 hat geschrieben:
Oder hat sonst jemand eine Idee das ganze sinnvoll an zu gehen?

hochkant stellen und mit der presse drauffahren?
edit 2: überhaupt in eine form stellen und eben mit dem stempel zu einem briefbeschwerer mit erinnerungswert, wie es so war, damals mit der platte, liebkosen.

um welche losgröße handelt es sich denn?

bei der von dir angedachten lößung brauchste haltbare schredder,
mit harten schneiden.
beim industriefleischwolf hält ein 25 mm spezialblech keine 2 monate, als schneide.

l.g.
werner

edit: schruppen macht auch eindruck.

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Ich freue mich wenn es regnet,
freu ich mich nicht, regnet´s auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Di 21. Nov 2017, 22:08 
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Wenn es dir um sichere Datenvernichtung geht rate ich dir von Schredder ab. Da gibt es besseres. Wenn es dir nur ums schreddern geht Bau es mehrstufig. Von LFF zu 5x5 mm wäre doch heftig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Mi 22. Nov 2017, 12:03 
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Hallo alle Beisammen,

@1.2510:
Danke für den Link, der war sehr informativ und anregend!

@dr.markus:
Hardox ist schon mal ein guter Tipp...
Das Teil soll so in der Richtung semiporfessionell eingesetzt werden...
Ich betreibe unter anderem selber eine kleine IT Firma, und da fallen einfach immer wieder Festplatten, Datenträger, Router usw. an...
Ich weiß ja was an Partikelgröße vom Standard her vorgesehen ist und das mit der Zertifizierung kann man in meinem Bereich vernachlässigen... Da ich alleine bin, mache ich mir auch um die BG soweit keine Sorge, das Ganze läuft ja sowieso erst mal als Privatprojekt...

Es gibt ja genügen Schredder-Dienste für Platten, aber das ist erstens recht teuer und zweitens immer ein ein Geschiss von nem ganzen Tag inkl. Diskussion weil die einfach nicht homogen auf so kleine Partikelchen kommen... und dann ist man hald manuell am aussortieren der noch zu großen Stücke... Einfach beschissen das Ganze...

Klar, gäbe es auch andere Lösungen, aber wenn so ein Shredder erst mal da ist, wer weiß für was ich den noch alles gebrauchen kann :-P
UND: ganz nach dem Motto "HARRR HARRRR HAARRRRR MEHR POWER" so ein Schredder ist einfach geil :willauch:


Pressen und Schruppen gefällt mir beides nicht so wirklich... ich will das zeug keinhacken :-D

Im Jahr fallen da so ca. 2-300 Teile an, also nicht wirklich viel, aber doch so viel dass es manuell keinen Spaß mehr macht...

@kpwn:
ein Mehrstufiges Design ist genau das was mir auch schon die ganze Zeit im Kopf rum geht... so 2-3 Stufen....

Viele Grüße
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Mi 22. Nov 2017, 12:57 
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Betonmischer plus ein paar Stahlklötzchen=Kugelmühle. Ob das auch (in absehbarer Zeit) für Festplatten reicht...hm...versuchen könnte man es ja mal...

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Mi 22. Nov 2017, 14:01 
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du wirst lachen, das ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, aber war dann auch gleich wieder verworfen, da ich mir dachte, dafür sind die Materialien alle eher zu zäh, und wenn das ne woche läuft ist das auch noch nicht nennenswert zerkleinert...


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau eines Schredders für Festplaten
BeitragVerfasst: Mi 22. Nov 2017, 14:14 
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Hallo,

der Vorschlag mit der Hydraulikpresse hätte aus meiner Sicht viele Vorteile.
Schnell, verschleißarm, wenig bis gar keine eventuell problematische Stäube und relativ günstig realisierbar.
Werden die Platten hochkant gepresst faltet es die Scheiben im Inneren zu einem Klumpen zusammen.

Christian

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CAM Software CNC Steuerung: www.estlcam.de


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